Der Bader, der Grazian, der Knecht und die Kinder liefen herein.
Schrecklich schaute der Bauer aus, weiß wie Kalk lag er dort, die Lippen voller Blut.
Die Ogath trug die brennende Sterbekerze daher und drückte sie ihm in die Hand. Er aber verdrehte die Augen grausam und fluchte: »Sakerment, bin ich noch nit hin?!« Er röchelte.
»Bäurin,« meinte er auf einmal, »es ist wunderlich, jetzt mitten im Sterben lüstet mich nach einem Schnupftabak. Geh, tu mir die Lieb an! Es ist das Letzte, was ich von dir begehr.«
»Jetzt ist ausgeschnupft,« sagte sie kurz. »Jetzt halt die Herren nit auf und schau zu, daß du einmal stirbst!«
»Ich sterb, und keines tut einen Schrei,« sprach er wehmütig, »keins weint einen Tropfen, keinen Seufziger druckt es euch aus.«
Der Kopf sank ihm auf die Seite, das Kinn hing ihm.
»Jetzt erklenkt ihn der Satan,« rief der Grazian.
»Macht Tür und Fenster auf, sonst reißt seine Seel ein Loch durchs Dach!«