Der Dullhäubel stand wie der Teufel da. »Wo nebelst du herum, Longinus? Zieht dich das Gewissen her?«
»Bauer, Gnad und Erbarmen! Verrat mich nit!« flehte der Spucht.
»Die Soldaten suchen dich, Longinus, zwölfhundert Mann mit einer Kanon, der Feldmarschall Laudon führt sie an. Der Kaiser darf sich den Schimpf nit gefallen lassen.«
»Ich renn über die bayrische Grenz,« stöhnte der Spucht.
»Dann wird ein Kriegsfall draus; der Laudon verlangt, daß du ausgeliefert wirst.«
»Mein Gott, soll unschuldiges Blut auch noch rinnen! Und ich hab es ja nit bös gemeint. Was soll ich tun? Bauer, sag mir einen Ausweg!«
»Stell dich reumütig dem Richter!«
Und der Dullhäubel stolperte davon und jodelte:
»Ich bin mit dem Kaiser
von Östreich in Stritt,
der Scherg will mich fangen,
er hat mich noch nit.« –