Die Sonne ermüdete und senkte sich aus der Höhe.

»Leut, verzagt nit!« feuerte der Grazian seine Schar an. »Wir haben nimmer weit zum goldenen Haus.«

Er fing eine Litanei an und betete sie genau mit derselben singenden und nachhallenden Stimme wie sein verstorbener Pfarrer Sebastian Knaupler, so daß mancher erschrocken auffuhr und meinte, den Verewigten selber zu hören.

Der Meßner betete vor: »Von der heimlichen Nachstellung des bösen Feindes –.«

Die Kreuzschar fiel ein: »Erlöse uns, o Herr!«

»Von Pestilenz und Krankheit –.«

»Erlöse uns, o Herr!«

»Von Blitz und Ungewitter –.«

»Erlöse uns, o Herr!«

»Von den bösen Werken und Anschlägen des Kasper Dullhäubel –.«