»Der Herrgott hat diesmal leicht begriffen,« lachte der Wirt, »wir haben ihm es auch deutlich genug gesagt. Gelobt seist du, Maria!«
»Er hat es verrichtet, der Dullhäubel,« seufzte die Iglin. »Hoffentlich ist er christlich entschlafen.«
Dem Meßner Grazian erschlaffte im ersten Freudenschreck die Hand, das gläserne Gut entfiel ihm und zersplitterte. Da rief er kläglich: »Jetzt hab ich den heiligen Geist den weiten Weg hergetragen wie ein krankes Kind, und jetzt ist er beim Teufel!«
Das Dorfglöckel läutete der Schar entgegen. Kinder kamen und erzählten von dem Leichnam des Dullhäubel.
»Ganz schwarz ist er im Gesicht,« sagten sie.
Der Grazian runzelte nachdenklich das Hirn. »O weh, das ist ein übles Vorzeichen! Ohne Weih und Segen, ohne Pfarrer und Meßner werden wir ihn begraben müssen. Lasset uns beten für die arme Seel!«
Die Ogath hatte den halben Tag über ihren Bauer gesucht und nirgends gefunden, schließlich stieg sie in schwerer Ahnung auf den Heuboden hinauf, dort griff sie blindlings ins Heu und spürte ein eiskaltes Knie.
Mit einem einzigen Sprung war sie wieder drunten auf der Tenne.