»Schwäher, ich hätt der Ogath noch was heimlich zu sagen.«

Der Alte blinzelte schelmisch: »Geh nur zu mit ihr, Müllner, und sag ihr es deutlich!«

Da ging der Dullhäubel mit der Ogath aus dem Gehöft in den Wald hinein. Ein mondsüchtiges Füchslein gellte, lau strich die Luft durch die Stämme, und Nacht und Himmel waren spiegelheiter.

Mit seinen läppischen Händen tappte er nach ihr.

»Laß mich aus!« schalt sie und entrang sich ihm.

Als er sie dennoch mit zangenden Fingern packte, kerbte sie ihm die Nägel ins Gesicht.

Er ließ murrend ab. »Stutzig und trutzig bist du wie eine Kranwitstaude!«

»Du kannst mich einmal genug anrühren,« tröstete sie, »heut wär es noch zu früh. Aber jetzt geh ich mit dir, ich will die Mühl rauschen hören, wo ich einmal die Müllnerin bin.«

Dem Dullhäubel schoß das Blut bis zum Schopf hinauf. Da hatte er sich eine saubere Suppe eingebrockt! Wie die Dirne so ruhig und fest wie ein Felsen vor ihm stand! Die gibt nimmer nach.