»Umgekehrt ist es gewesen!« kreischte der Dullhäubel.

»Ruhig!« knurrte der Richter. »Ägid Wilfinger, beschwören Sie Ihre Aussage!«

Die Kerzen flackerten unheimlich, und der Gid reckte den Arm steif auf bis schier zur Decke und stammelte nach, was der Richter vorsprach.

»Falsch hat er geschworen, der staubige Teufel!« schalt der Dullhäubel. »Dir wasch ich noch einmal die Kutteln.«

»Du elendiger Bauerntrumpf!« grollte der Gid. »Erwisch ich dich noch einmal, ich hämmer dich hin, daß du nimmer aufstehst!«

Der Richter rieb sich die Fäuste. »Das ist ein spitzer Handel, Männer,« reizte er die zwei. »Redet euch nur die Leber frei!« Der Bart zitterte ihm unter dem lachenden Mund. Lachend riß er das Fenster auf.

Das Geschrei der zwei Fuxloher versammelte drunten am Markt die Stadtleute. Sie horchten und lachten.

Der Dullhäubel war rot wie ein Truthahn. »Müllnerdieb, Müllnerdieb!« zeterte er. Ihm fiel nichts anderes ein.