»Ich dank schön,« sagte sie schnippisch, »ich bin kein Apfelbaum an der Straße, wo ein jeder Bub hinaufsteigt.«

Die Fuxloher hatten ihre Bäurinnen ausgeführt, und auch aus Blaustauden und Grillenöd waren Gäste da, und sie sprangen und trampelten, schleiften und jauchzten und sangen grell durcheinander.

»Musikanten, spielt die ›Sommerblume‹!« schaffte der Müller an.

»Nein, das ›Wintergrün‹ will ich tanzen,« begehrte der Dullhäubel.

Die Ausgedingler mischten in der Kuchel die Karten und spielten ein Spiel, das kroch so faul und endlos um den Tisch, daß die Sage recht haben mochte, einmal seien dabei vier Männer erfroren.

Neben der Bodenstiege im Vorhaus schenkte der Wirt aus, vor ihm auf einem langen Tisch standen die Krüge der Tänzer.

Alles drehte sich eben, niemand war im Vorhaus. Mit eiligen Augen nahm der Wirt den Vorteil wahr: er packte einen Maßkrug nach dem andern und goß das Bier durch den Trichter ins Faß zurück. Hernach lehnte er sich träumerisch mit überschlagenen Beinen und verschränkten Armen an die Stiege und wartete.

Die Tänzer kamen mit den erhitzten Tänzerinnen und wollten trinken.

Der Müller schrie:» Verflucht, da hat mir schon wieder einer das Bier ausgesoffen!«