Da packte der starke Bläser den Prahler samt seinem Stuhl und hob ihn auf den Tisch, daß er zappelnd droben saß, und alle lachten und gönnten es ihm.
Wütend kroch er herunter. Doch wußte er sich gleich wieder ein Ansehen zu schaffen, er zündete sich die Pfeife mit einem Guldenzettel an, schob sich den Hut ins Genick und schloß hochmütig die Augen. »Soll mir das einer nachtun in Fuxloh!«
Die Leute hatten nicht lange Zeit, über den verbrannten Gulden zu staunen, denn der Spucht und der Grazian waren wegen ihrer Weiber in Streit geraten, und alles scharte sich um die zwei.
Der Spucht war eifersüchtig worden und behauptete, der Meßner stoße beim Tanz häufig mit dem Knie an das Knie der Spuchtin. »Ich hau dich, Grazian, daß dir das Maul auf die Seite hängt,« drohte er und spickte die Drohung mit seinen finsteren Blicken.
»Hau her!« trotzte der Grazian.
»Hau erst du her!« begehrte der Spucht und wich einen Schritt zurück. Sein Bart sträubte sich.
Dem Meßner schwoll das Herz. »Hast du eine Schneid, so wag dich an mich!« Er hob einen Stuhl auf und brüllte. Der Spucht duckte sich.
Vom Faß her rief der Wirt: »Grazian, wenn du raufen willst, räum ich dich hinaus.«
Der Narr tanzte täppisch zwischen die Streiter und sang die Worte: »Hofacker, Krautacker!« Ein anderes Lied konnte er nicht.