»Recht hast du, Zusch, stift Frieden!« lobte ihn der Burgermeister.
»Komm her, Narr, trink!« Der Dullhäubel hob das abgestandene Traufbier unter dem Faß weg und schwenkte es. Der Zusch trank mit stieren Augen.
Dann spreizte der Dullhäubel die Beine auseinander. »Jetzt bedank dich, Narr, und schlief durch.«
Da ließ sich der Zusch auf alle vier nieder und kroch durch.
Seine Mutter kam in die Stube. »Wo mag denn mein armer Narr sein?« fragte sie betrübt. »Ich such ihn schon die halbe Nacht.«
Als sie ihn dem Bauer durch die Beine kriechen sah, weinte sie in die Schürze und zog den Narren mit sich fort.
»Den Kasper soll man hauen, bis er nach Feuer stinkt,« schalt der Müller.
Der Dullhäubel aber mischte sich keck in den Tanz. Dabei sprang er wie ein Heuschreck, schaffte sich unbekümmert Platz und stieß die andern aus dem Weg.
Den Lippenlix aus Blaustauden faßte er beim Knopf. »Du Schönbart bist mir auf die Zehen getreten, das Weh schießt mir bis zum Ellbogen herauf.«
Mit einem Schlag stand eine Rotte Blaustaudner Burschen hinter dem Lippenlix bereit. Der zwirbelte sich den langmächtigen Schnurrbart und lauerte, er war ein stößiger Mensch, mit dem keiner gern anband.