»Jetzt haltst du das Maul!« schnarchte ihn der Igelbauer an.

»Du willst mir was schaffen?« höhnte der Dullhäubel. »Wer bist du, und wer bin ich? Du treibst dreizehn Mäus auf den Markt. Einen Fleck Grund hast du, nit größer als ein Hosentürlein, und schon laßt du dich einen Bauer heißen.«

Die Musikanten fingen schnell einen Ländler an und überlärmten die Schandrede des Dullhäubel.

Den Ländler hatte der Müller bestellt und bezahlt, und er und die Ogath tanzten ihn allein, derweil die andern im Ring herum standen und zuschauten.

»Der Gid reckt sich auf über uns alle,« stichelte der Dullhäubel. »Das ist keine Kunst, er hat das Geld, er stiehlt uns alle ab, uns Bauern.«

»Dein Tanz hat keinen Schmiß, Müllner,« nörgelte der Lippenlix.

»Er kann leicht das Geld ausstreuen,« spottete der Dullhäubel. »Seine Vorfahrer sind klug gewesen, sie haben ihren Kühen den vordern Leib abgehackt, der nur gefressen hat; den hintern Teil haben sie weiter leben lassen. Wegen der Milch und dem Dung.«

»Hör nit auf seine Lügen und sein Plauderwerk, Gid!« bat die Ogath. »Und gehen wir heim!«

Er schnitt ein Gesicht wie ein Gewitter und schwieg.

Der Spucht saß im Flur beim Wirt, sein Deckelglas hinter dem dicken Bart versteckt, daß es die Spuchtin nicht merke. »Jetzt wird es erst schön,« freute er sich, »jetzt streiten sie gewiß.« Die kohlfinsteren Augen glühten ihm.