»O die Jähköpfe!« klagte der Wirt. »Heut setzt es ein Unglück.«
Drin in der Stube fing der Lippenlix an, dem Müller in den Weg zu tanzen, er taumelte plump vor ihm her, der Messergriff stand ihm zum Sack hinaus.
Der Gid stellte ihn. »Begehrst du was?«
»Von dir am letzten!«
Da rief der Müller laut: »Wirt, die Halbe Bier sollt einen Zwanziger kosten, daß nit ein jeder Lauser sich eins kaufen kann, der es nit vertragt.«
»Ich stürz dich um, Gid,« krächzte der Lippenlix.
Der Wirt sprang zwischen die Männer. »Du Blaustaudner Schurimuri, braus nit so daher. Rauf dich daheim aus, wenn dich die Kraft juckt! Du unbändiger Stier du!«
Der Lippenlix schob sich mürrisch zur Tür hinaus. Seine Spießgesellen rückten an einem Tisch zusammen und brüllten grobe, rauflustige Lieder.
»Jetzt gehst du heim!« herrschte der Müller sein Weib an.
»Du gehst mit, Gid!«