»Es ist ein schönes Bouquet!« sagte Eva, es betrachtend.
Es war etwas sonderbarer Art, denn es bestand aus glänzend scharlachrothem Geranium mit einer einzigen weißen Japonikablume und ihren glänzenden Blättern. Der Gegensatz der Farben war augenscheinlich die Idee bei der Zusammensetzung des Bouquets gewesen, und die Anordnung jedes Blattes war mit besonderer Sorgfalt erfolgt.
Topsy's Gesicht klärte sich auf als Eva sagte:
»Topsy, Du kannst hübsche Bouquette binden. Sieh, hier ist eine Vase, für die ich keine Blumen habe. Ich wünschte, Du könntest mir jeden Morgen einige Blumen dafür sammeln.«
»Nun, das ist sonderbar!« sagte Marie. »Wozu in der Welt, Kind, brauchst Du die nur noch?«
»O, das thut nichts, Mamma; ich weiß, Du hast nichts dagegen, daß Topsy es thut, — nicht wahr?«
»Natürlich nicht; Alles was Du willst, mein Kind! Topsy, Du hörst, was Deine junge Mistreß sagt; — gieb wohl Acht.«
Topsy machte eine kurze Verbeugung mit gesenktem Kopfe; und als sie sich entfernte, sah Eva eine Thräne über ihre dunkle Wange rollen.
»Siehst Du, liebe Mamma, ich wußte, daß die arme Topsy gern etwas für mich thun wollte,« sagte Eva zu ihrer Mutter.