Frei! Frei! Frei! Kein Pauker ging sie mehr was an. Nein — sie waren mit einem Schlag viel mehr als ihre früheren Pauker geworden — das hatten die ihnen ja selbst gesagt. Und alle Frauen vergötterten sie, alles faßte sie mit Glacéhandschuhen an. Wenn sie nur erst in ihrer Uniform steckten!
„Da steht einer!“ Und sie sahen bewundernd auf einen graugelben Husaren, der, den Karabiner über der Schulter, unbeweglich dastand.
„Na — nu los!“ Und durchs Bahnhofgebäude durch auf den Vorplatz des Bahnhofs.
Da stand eine Pferdebahn — eine richtiggehende Pferdebahn, mit einem alten Klepper bespannt.
Na, die Pferdebahn mochten sie nicht; sie nahmen sich einen Wagen. „Gasthof ‚Zum Schwan‘, das ist doch das beste Hotel am Ort?“
Der Kutscher winkte, und sie rasselten in die schon dunkel werdende Stadt hinein. Der ‚Schwan‘ lag an einem großen Platz; Rathaus und Kirche, zwei uralte Bauten, warfen riesenhafte Schatten. Man konnte die goldenen Lettern am Hotel kaum erkennen.
„Ist das wirklich das beste Hotel am Ort?“ fragte einer von den drei noch einmal mißtrauisch zum Kutscher hinauf, und der nickte wieder.
„Alle Herren Offiziere steigen hier ab.“ Und da sprangen denn auch die drei aus dem Wagen, zahlten und gingen durch die große Einfahrt des altmodischen Hauses bis zu einer kleinen Seitentreppe hin.
Ein Kellner fragte nach ihrem Begehr.
„Drei Zimmer!“