Donnerwetter, ja, wenn man bedachte, daß die Schule jetzt für immer überwunden war! Überhaupt kein Zwang mehr! Noch ein paar Wochen Drill und dann heraus! Donnerwetter!

Ernst Hillers Gesicht leuchtete. Seit er hier in diesem verräucherten Lokal mit der lauten, hinreißenden Musik und den vielen begeisterten Menschen saß, seit er diese heißen, schönen Lieder im gewaltigen Chor erbrausen hörte, war er wieder ganz sicher geworden. Sie nahmen ihn selbstverständlich! Morgen oder übermorgen stak er in der graugrünen Uniform, und in ein paar Wochen stand er draußen im Felde.

Irgendwo knallten Sektpfropfen, und ein Kellner war an ihren Tisch getreten.

„Die Herren befehlen noch etwas?“ Und die drei sahen sich an, dachten an den blauen Schein, den sie in der Tasche trugen, einigten sich stumm und schnell; schon stand der Sektkübel vor ihnen und der Kellner drehte die Flasche mit kundiger Hand in den kleinen Eisstücken herum.

Spät war es, als sie in den ‚Schwan‘ zurückkehrten, und die Köpfe waren nicht ganz frei. Einer von ihnen behauptete, trotz des Zigarrendunstes einen Husarenoffizier ganz in der Nähe ihres Tisches gesehen zu haben.

Aber wenn auch — heut waren sie ja noch frei; heute hatte kein Mensch auf der ganzen Welt ihnen was zu sagen.

Und ausschlafen konnten sie auch! Für zwölf Uhr erst waren sie zur Untersuchung in die Kaserne befohlen.

„Also Punkt zehneinhalb Uhr zum Katerfrühstück im Eßsaal! Gute Nacht!“ Sie reichten sich die Hände und verschwanden in ihre Zimmer, warfen dann noch die Stiefel hinaus und klappten die Türe zu.