„Aufsitzen!“ schallt das Kommando. „Rechts und links am Zwiesel anfassen und aufschwingen!“

Die Zwiesel, die vorn und hinten am Sattel liegen, werden umspannt, ein mächtiger Schwung — und ein ganzer Teil von den Fünfzehn sitzt glücklich oben.

Andere aber strampeln mit den Beinen — rutschen mit dem Bauch in die Höhe und bekommen das Bein nicht hinüber.

Hiller ist nicht ganz korrekt heraufgekommen, aber er sitzt doch oben und weiß selbst nicht, wie das zugegangen ist. In diesen Augenblicken empfindet er nichts von dem großen Glück, von dem er geträumt hat, wenn er zuerst auf einem Gaul säße. Er möchte sich an irgend etwas festhalten — möchte dem Tier in die Mähne greifen, um Sicherheit zu haben — es ist ihm sehr unbehaglich zumute.

Und zehn Schritte von ihm entfernt steht der Berittführer mit dunkelrotem Kopf und schreit und brüllt, was das Zeug hält: „Kerls, wollt ihr ewig in der Luft rumangeln? Marsch rauf! Was, es will nicht gehen! Teufel noch mal! Du Mehlsack!“

Er ist an Hipp herangetreten, der nun als einziger noch vergeblich sucht, seinen wohlgenährten Körper auf das geduldig dastehende Tier zu schwingen.

Ein ‚alter Mann‘ hat ihnen gestern erzählt, daß es bei jedem Beritt einen Unglückswurm gibt, der die Sache nie begreifen lernt, der nie ohne Schwierigkeit auf sein Tier heraufkommen wird.

Hier in diesem Beritt ist der gute, dicke Hipp der Unglückswurm, denn er strampelt immer noch mit den Beinen, kommt ein Stück in die Höhe und rutscht wieder hinab.

Der Wachtmeister steht dicht bei ihm und brüllt:

„Kerl, sein Pferd ist doch keine Rutschbahn — du bist doch hier nicht auf einem Jahrmarkt — los — wirf doch das Bein über!“