Dabei schaufeln sie Berge von Mist vor sich auf, und draußen rollen zwei Freiwillige Karren an, um den Mist zum Dunghaufen zu bringen. Hipp und die zwei anderen, die zusammen arbeiten, sagen: „Schaufeln her!“ Aber es sind keine Schaufeln da. „Hiller, du hast Stallwache, du mußt für Schaufeln sorgen!“

Hiller weiß wohl, daß er Stallwache hat, das heißt, daß er die ganze Nacht über mit einem anderen, der ihn alle zwei Stunden ablösen muß, im Stall zu bleiben hat, aber er sieht deshalb nicht ein, warum er es gerade sein soll, der für Schaufeln zu sorgen hat.

„Geh du doch,“ sagt er zu Hipp; und Hipp geht auch, kommt aber mit leeren Händen zurück.

„Tatsache, Hiller, du mußt gehen — der Wachtmeister weiß auch, daß du Stallwache hast!“

Da macht sich Hiller zum Wachtmeister auf. Stramm, die Hacken zusammengeklappt, steht er vor ihm.

„Verzeihung, Herr Wachtmeister, wir möchten um Schaufeln bitten!“

„Schon wieder einer! Kerls, was wollt ihr denn mit den Schaufeln?“

„Zu Befehl, Herr Wachtmeister, den Mist in die Karre laden!“

„Dämlack!“ schrie ihn der Wachtmeister an. „Wozu hat Gott euch denn eure natürlichen Schaufeln gegeben?“ Dreht sich um und läßt den kleinen Hiller abziehen.