„Darfst du denn überhaupt aus der Kaserne heraus?“ fragt sie fast schüchtern.

Der Junge besinnt sich. „Wenn ich Urlaub bekomme. Bleibst du denn über Nacht hier?“

Seine Art ist ihr ganz fremd. Der Schmerz in ihr wird immer bitterer.

„Ich kann doch heute abend nicht mehr zurückfahren, Ernst.“

„Wo willst du denn hier wohnen?“

„Ich muß mir ein Hotel suchen, ich bin gleich vom Bahnhof hier herausgefahren.“

„Dann mußt du in den ‚Schwan‘ gehen,“ sagt er in freudiger Erinnerung. „Da habe ich auch die erste Nacht gewohnt, da ist es sehr nett.“

„Wirst du denn sicher Urlaub bekommen?“ fragt sie weitergehend, denn er führt sie zum Kasernentor hin.

Er fühlt sich entsetzlich unfrei, und doch tut ihm die Mutter leid. Aber, was soll er hier mit ihr anfangen?