Ich hatte nämlich schon früher vom »Amok rufen« hin und wieder sprechen gehört. Nach dieser Zeit hatte ich einige Male Gelegenheit, mit dieser Sache mich zu beschäftigen. In der ursprünglichen Bedeutung des Wortes (amoq = Mord) hört man es beinahe jeden Tag gebrauchen; wenn zwei Soldaten raufen und einer von ihnen zieht das Messer, wird durch Schlagen auf den Holzblock in dem Wachthause die Polizei herbeigerufen, und dann spricht man von Amok; ein eifersüchtiger Ehemann prügelt seine untreue Frau, welche so fürchterlich schreit, dass wieder von Amok gesprochen wird u. s. w. Aber das eigentliche »Amok machen« bedeutet eine Mordmanie: Der betreffende Malaye läuft wie ein Rasender durch die Strassen mit einer Waffe in der Hand (in der Regel mit einem Kris) und stösst jedem, der ihm entgegenkommt, Alt oder Jung, Mann oder Frau, Feind oder Freund, das Messer in die Brust, ohne sich weiter aufzuhalten, oder nach seinem Opfer sich umzusehen, so lange, bis er von der herbeigeeilten Menschenmenge erstochen oder auf andere Weise unschädlich gemacht ist. Allgemein wird behauptet, dass dieses unter dem Einfluss des Opiumrauchens geschehe. Der eine Fall, welchen ich zu untersuchen Gelegenheit hatte, betraf einen Mann von ungefähr 30 Jahren. Seine Verwandten erzählten mir, dass er schon eine Woche vorher am Fieber gelitten habe und dass ihn offenbar der Teufel (setan) gepackt hätte, weil er immer ein ruhiger, gelassener und ordnungsliebender Mann gewesen sei. Da er an dem bewussten Tage kurz vor seinem Anfall von Raserei hohe Temperatur hatte (»er war glühend heiss«, erzählte mir seine Frau), so war zweifellos das Fieberdelirium der Anlass zu diesem »Amok machen«. Man sieht in diesem »Amok machen« oft einen eigenthümlichen Selbstmordversuch, weil sie beinahe immer ermordet werden; Menschen also, welche des Lebens überdrüssig sind, würden Amok laufen, um so ihr Ziel zu erreichen, d. h. ohne eigentlich Hand an sich zu legen, von der Last des Lebens befreit zu werden, und doch der Freuden des Himmels theilhaftig zu werden, welche den Selbstmördern versagt bleiben. Oft wird behauptet, dass Rachsucht das Motiv der »Amokmacher« sei, dass der Beleidigte durch Opiumrauchen sich den Muth verschaffe, gerade wie die Europäer durch Schnaps dies thun, und dann mit seinem Feinde noch andere unschuldige Opfer treffe. Wenn ich noch hinzufüge, dass bei Frauen das Amok machen niemals vorkommt, dass Rasch es für eine Mania transitoria auf epileptischer Basis hält, so habe ich alles mitgetheilt, was mir hierüber bekannt wurde.
Wie gesagt, bestand das »Amokrufen« in unserem Falle nur in der Phantasie meines Gefolges; wenigstens niemals habe ich gehört, dass unter den Dajakern diese Volksunsitte herrsche, obzwar ich 3½ Jahr unter ihnen gelebt habe, und alle Fälle, welche mir bekannt wurden, waren von echten Malayen (Buginesen oder Maduresen u. s. w.) ausgeführt. Vielleicht glaubte mein malayischer Krankenwärter nur, dass es am sichersten sei, sobald als möglich aus diesem Kampong wegzukommen, und hat also zu diesem Mittel seine Zuflucht genommen. Er war zu dieser Furcht gewissermaassen gerechtfertigt, weil wir damals jede Woche, einmal von dem Residenten, das zweite Mal vom Militär-Commandanten, die Warnung erhielten, vorsichtig zu sein. Im Jahre 1873 hatte der damalige Häuptling Mangkosari den Argwohn der Holländischen Regierung so erregt, dass sie dem damaligen Militär-Commandanten von Teweh den Auftrag gab, ihn dafür zu tadeln u. s. w. Dieser liess ihn ins Fort kommen und zeigte eine solche Vertrautheit mit den verrätherischen Plänen dieses Häuptlings, dass er für die Sicherheit seiner Person bange wurde, über die Palissade hinweg ins Freie sprang und sich nie mehr sehen liess. Es wurde also ein anderer zum Häuptling der »Boven Dusson« ernannt, und zwar sein früherer Schreiber Namens Dakop, welcher ein Malaye war. Drei Jahre hat auf diese Weise Mangkosari im Gebirge gelebt, und erst Anfang 1876 war er zurückgekommen und hat die Holländische Regierung um Vergebung gebeten. Nun hatte Dakop sowohl als Malaye und Mohammedaner, als auch durch jeden Mangel einer ausgesprochenen Individualität absolut keinen Einfluss in dieser Gegend. Mangkosari dagegen war ein Dajaker von Geburt und Religion, war ein Neffe des Antasari, welcher im Jahre 1859 mit Suropatti in dem Aufstand gegen die Holländer eine grosse Rolle gespielt hat, er war schlau, intelligent, muthig und reich, und doch ... hat ihn die damalige indische Regierung nicht in sein früheres Amt eingesetzt; sie hat ihn aber auch nicht nach Bandjermasing kommen lassen, um sich zu rechtfertigen für sein früher verrätherisches Treiben, sie hat ihn auch nicht gefangen nehmen lassen; was denn? sie gab ihm Pardon und liess ihn »als Bürger und als Kaufmann« unter einem Häuptling leben, welcher früher sein Schreiber war!! Welcher Missgriff einer Regierung!
Dies alles war die Ursache, dass wir jede Woche gewarnt wurden, vorsichtig zu sein, weil Mangkosari »ein solcher verrätherischer Mann« sei. Was sollten solche warnenden Worte für mich jedoch bedeuten? Sollte ich niemals das Fort verlassen und höchstens vor der Palissade und auf der Schiessstätte spazieren gehen, welche sich im Norden an die Festung anschloss? Sollte ich ausserhalb des Forts niemandem meine ärztliche Hülfe leisten? Das eine wäre zu langweilig, das andere inhuman gewesen. Nebstdem erfreute ich mich der Freundschaft (?) des Mangkosari, dem ich viel verdankte; er führte mich in die Religion und Liturgie der Dajaker ein; ihm verdankte ich ausführlichen Bericht über das Leben und Treiben der Waldmenschen (Olo-Ott); ja, er erklärte sich s. Z. selbst bereit, mir das Skelett oder die Leiche eines Schwanzmenschen zu besorgen, wenn es mir gelänge, ihm volle Begnadigung zu erwirken, so dass er wieder Districts-Häuptling werden würde. Ich wandte mich auch an den Residenten, als er im Jahre 1878 in Teweh war, aber bekam zur Antwort: Mit solchen Sachen bemühen wir uns nicht. In dieser Frage gab ich mir damals viel Mühe, ohne zu einem Resultate in positiver oder negativer Richtung zu gelangen. Jedermann behauptete nämlich deren Existenz; ich bot darum 1000 Fl. für das Skelett eines solchen Menschen; ein Chinese bot sich mir an, ein solches zu holen, wenn ich ihm einen Reisevorschuss von 3–500 Fl. geben wollte.
Dazu konnte ich mich nicht entschliessen, weil ich mit mehr oder weniger Recht fürchten musste, dass der Chinese nicht weiter als bis um die nächste Ecke des Stromes fahre, dort einige Tage liegen bleiben würde und dann mit einer oder der anderen fabelhaften Erzählung, aber ohne das gewünschte Skelett zurückkommen würde. Das Anerbieten Mangkosaris jedoch war so bestimmt, dass ich unmöglich die Existenz in das Reich der Fabel verweisen konnte. Ich habe jedoch keinen solchen Schwanzmenschen gesehen; ich darf also von der Existenz dieser Menschen als Thatsache nicht sprechen. Nach allen gewonnenen Berichten sollten diese Menschen zwischen dem Quellengebiet des Baritu und dem des Mahakamflusses wohnen und ein Rudiment von einem Schwanze haben, der ungefähr 2–3 cm lang sei, so dass sie, wenn sie auf dem Boden hocken, eine Grube in dem sandigen Boden zurücklassen. Ich muss jedoch bemerken, dass nach der Ansicht einiger Bewohner von Teweh die Schwanzmenschen — ein Schimpfwort für die primitiven Menschen des genannten Gebietes sein sollte.[6] Der Zufall kann manchmal auch ein Schalk sein. Zur Zeit, als ich mich mit dieser Frage beschäftigte, kam ein javanischer Soldat zur Reengagirung zu mir. Beim Assentiren sah ich gerade am Ende der Wirbelsäule einen — Schwanz (?). Ich rief schon mein heureka; als ich jedoch den Zusammenhang des Schwanzes (?) mit der Wirbelsäule untersuchte, sah ich, dass es nur ein cornu cutaneum (= Hauthorn) war, welches mit dem Steissbein in gar keiner Verbindung war.
4. Capitel.
Fischschuppen-Krankheit — Tigerschlange — Schlangenbeschwörer — Gibbon — Kentering — Beri-Beri — Simulanten beim Militär — Mohammedanisches Neujahr — Tochter von Mangkosari — Kopfjagd — Pfeilgift — Genesungsfest — Gesundes Essen — Früchte — Indische Haustoilette — Wüthende Haushälterin — Dysenterie — Gewissenlose Beamte — Missionare.
Eines Tages stand ich vor der Palissade und liess meinen Blick über die Ufer des Baritu schweifen; das Wasser war sehr niedrig; 15 Meter war der Fluss seit früh gefallen; die Schildwacht hatte ihre Aufmerksamkeit vielleicht mehr den Frauen gewidmet, welche in dem schwimmenden Badehause (zugleich Abort) sich befanden, als dem Badehause selbst; endlich riss ein eigenthümliches Knarren ihn aus dem Träumen. Das Badehaus war nämlich mit grossen Rottangs an dem Ufer festgebunden, welche nach dem jeweiligen Stande des Flusses kürzer oder länger angezogen werden mussten; das Wasser war schon so tief gefallen, dass das schwimmende Badehaus mit dem einen Rande am schräg ablaufenden Ufer aufruhte und dadurch eine schiefe Stellung bekam. Sofort schlug die Schildwacht den in der Nähe hängenden Holzblock, einige Soldaten eilten herbei, und es gelang ihnen, das schwimmende Haus vor dem Einsturz zu retten, indem sie die Rottangs vom Ufer lösten und durch einen kräftigen Stoss das Badehaus gänzlich ins Wasser brachten. In finsteren Nächten hat die Schildwacht nur dieses eigenthümliche Geräusch zum Wegweiser, ob unerwartet das Wasser gefallen sei und das Gebäude bedrohe; denn die Schildwacht muss in der Nacht von den Palissaden geschützt sein; wie leicht könnte es sonst geschehen, dass ein oder der andere Dajaker sich heranschliche, um sich ihren Kopf zu holen?
Den Soldaten war es also gelungen, das Badehaus den Soldaten zu erhalten, die Schildwacht ging wieder in schläfrigem Schritt auf und ab, als sie plötzlich in der Tiefe des Ufers einen Kahn anlegen sah und mich darauf aufmerksam machte. Ein Riese stieg nämlich aus dem Kahne, der nur aus einem ausgehöhlten Baumstamme bestand. Bald folgten noch zwei Kähne mit zwei anderen Dajakschen Männern. Trotz der Tiefe des Ufers war seine Grösse so auffallend, dass ich die zwei andern Officiere zur Palissade rief; je höher er stieg und je näher er kam, desto mehr fiel mir neben seiner Grösse sein zerstörtes Wesen auf. Endlich erreichte er das Fort und ersuchte, mit dem Doctor sprechen zu können. Nachdem sie die Mandaus (Kopfmesser) abgelegt hatten und ich die Erlaubniss gegeben hatte, kamen sie zu mir, und ein eigenthümliches Gespräch begann; die drei Männer waren aus verschiedenen Gegenden gekommen und sprachen also drei verschiedene Dialekte; der Eine sprach den von Teweh, war jedoch nicht des Malayischen mächtig; ich liess also erst einen Bewohner von dem gegenüberliegenden Kampong holen, der beide Sprachen beherrschte, und ich hatte unterdessen Zeit, den Riesen näher zu beobachten. Zu Ehren seines Besuches hatte er ein Kopftuch angelegt, unter welchem jedoch die langen schwarzen ungekräuselten dicken Haare herabhingen; es bestand aus Baumbast, welches gefärbt war; nebstdem hatte er aus demselben Stoffe ein Röckchen ohne Aermel und ohne Knöpfe, welches also die Brust nicht bedeckte, und dann hatte er seinen Djawat (den Gürtel); das war also seine Galakleidung; was mich jedoch neben seinen zerstörten Gesichtszügen am meisten interessirte, war die Ichthyosis, d. h. der ganze Körper war mit Ausnahme des Gesichts, der Hände und Fusssohlen mit Schuppen bedeckt.
Wie ich später sah, ist beinahe ein Viertel der männlichen Bevölkerung mit dieser Hautkrankheit behaftet (von den Frauen finde ich in meinen Reisebriefen aus damaliger Zeit nichts diesbezügliches erwähnt). Auch gelang es mir niemals, über die Entstehungsursache dieser Fischschuppenkrankheit etwas zu erfahren; natürlich wurden die Lues, die Unreinlichkeit, der Genuss von Schweinefleisch u. s. w. in der Aetiologie dieser Krankheit genannt, ohne dass ich auch nur die geringste Bestätigung dafür finden konnte. Auch in Europa war mir ja eine Familie bekannt, wo die Fischschuppenkrankheit (= Ichthyosis) bei drei Brüdern vorkam (der vierte war davon befreit geblieben), und zwar ohne bekannte Ursache, die Eltern waren nämlich ichthyosisfrei. (Kaposi beschreibt mehrere Formen der Ichthyosis und nennt sie eine hereditäre Krankheit.) Mir gelang es niemals, eine Ursache für die Ichthyosis der Dajaker zu finden, und sie war so zahlreich, dass ich sie für die Dajaker eine endemische Volkskrankheit nennen musste.
Endlich kam der letzte Dolmetsch, und nach langer Debatte erfuhr ich erst das Folgende: Der lange Dajaker sei von der Quelle der Teweh zu mir gekommen, weil er an blutiger Diarrhoe leide; diese Krankheit hätte sich langsam und allmählich entwickelt, nachdem er vor acht Monaten von einer Tigerschlange (Python) attaquirt worden sei. Er ging nämlich um diese Zeit im Walde und hatte nur einen grossen Korb auf seinem Rücken; plötzlich fühlte er etwas Nasskaltes auf dem Rücken, er griff dahin, und in diesem Augenblicke schlang sich eine Sawahschlange viermal um seinen Thorax. Die Elasticität des Korbes rettete ihn vor einem sichern Tode; denn sie gab ihm Gelegenheit und Zeit, unter den Windungen der Tigerschlange sein Messer zu ziehen und mit raschen und kräftigen Zügen die Schlange — zu durchsägen. Diese Riesenschlangen, welche in Indien fälschlich für Boas gehalten werden, erreichen oft eine ungeheure Länge. In Buntok (zwischen Marabahan und Teweh) hatte eine Python den Stall eines Dajakers überfallen und war mit einer Gans davon geeilt. Durch das Geschnatter der übrigen Gänse aufmerksam gemacht, eilte er hinaus, und es gelang ihm noch, mit seinem Mandau ihr den Kopf abzuschlagen. Als ich den folgenden Tag ins Spital ging, sah ich den Rumpf auf der Strasse liegen; er war 9 Schritte, also mehr als 6 Meter lang; man will selbst Sawahschlangen von 8 Meter Länge gesehen haben. Diese Gans hatte ein sehr trauriges Schicksal, denn allgemein wird in Indien angerathen, Gänse in seinem Garten zu halten, weil sie durch ihr Geschnatter die Schlangen vertreiben sollten, und gerade eine Gans war es, welche sich die hungrige Python zu ihrem Opfer auserlesen hatte. Das beste Mittel jedoch, die Schlangen aus der Umgebung der Häuser fern zu halten, besteht darin, dass man rings um das Haus alles Gras ausrodet; die Schlangen lieben nicht die steinigen Wege, und wenn auch eine sich auf einen solchen Weg verirrt, so sieht man sie und läuft nicht Gefahr, sie zu treten und von ihr gebissen zu werden. Dies ist sehr wichtig; denn keine Schlange greift den Menschen an, und jede Schlange geht dem Menschen aus dem Wege, wenn er sie nicht tritt oder angreift. Man kann neben der grössten und giftigsten Schlange gehen, sie beobachten u. s. w., man bleibt unbehelligt, so lange man sie nur in Ruhe lässt. Ich habe zahlreiche Patienten behandelt, welche von giftigen und ungiftigen Schlangen gebissen waren. Auf mich machte es den Eindruck, dass der Biss einer giftigen Schlange nicht absolut tödtlich sei, und dass es allein davon abhänge, ob das Gift direct in eine Vene eingespritzt werde oder nur das subcutane Gewebe reize; im letzten Falle entsteht nur eine Entzündung mit consecutivem Exsudat, welches mechanisch die Aufnahme des Giftes in die Blutcirculation erschwert oder unmöglich macht. Damit ist natürlich der Process localisirt. Wenn jedoch der Giftzahn seinen Inhalt direct in das Lumen einer Vene entleert, so wird der tödtliche Ausgang nicht lange auf sich warten lassen; wenn nur eine Arrosion eines Blutgefässes ursprünglich stattgefunden hat, welche erst secundär die Wand einer kleinen Vene öffnet und den Uebergang des Giftes in den Blutstrom ermöglicht, ist natürlich noch nach Stunden und selbst nach 1–2 Tagen der Tod durch einen Schlangenbiss möglich. Da a priori diese Verhältnisse nicht erkannt werden können, ist es darum rathsam, sofort nach dem Bisse einer giftigen Schlange die Extremitäten abzuschnüren und die Wunde auszubrennen. (Compressen mit Ammoniak haben natürlich gegen die Aufnahme des Giftes ebenso wenig Erfolg als der inwendige Gebrauch desselben.) Ein Unicum in dieser Hinsicht sah ich im Jahre 1880 in Bantam (Süd-Westen von Java). Eine Frau sah ich mit einem exquisit komischen Stumpf des linken Unterschenkels und Contractur des Kniegelenkes. Auf meine Frage, wie sie dazu gekommen sei, erzählte sie mir, dass sie vor 13 Monaten von einer Schlange in den Fuss gebissen wurde, dass sie die Wunde (landesüblich) mit einer Kupfermünze bedeckt habe, welche wie ein Sieb durchlöchert war, dass die Wunde jedoch nicht heilte, sondern immer grösser und grösser wurde, und dass zuletzt der Fuss abgefallen sei. Da sie die ganze Zeit den Unterschenkel in gebeugter Stellung gehalten hatte, so hatte sich nebstdem die Contractur des Kniegelenkes entwickelt.