Ich blase so fröhlich und schnelle;
Das klinget so weithin und helle!
Trarara! Trarara! Trarara!
Der lust’ge Trompeter ist da!
Nun blas’ ich auf Markt und auf Gassen;
Nun müssen sie alles verlassen.
Schnettereng! Schnettereng! Schnettereng!
Da gibt es ein großes Gedräng’.
Aus allen den Winkeln und Ecken,
Und wo sie auch immer nur stecken;
Trarara! Trarara! Trarara!
Sie kommen von fern und von nah’.
Es kommen die Wilden, die Frommen;
Die Blonden, die Braunen, sie kommen.
Schnettereng! Schnettereng! Schnettereng!
Juchheisa! die Kinder in Meng’!“
Nun regt es sich an allen Enden,
Es krabbelt hinter Thür und Wänden;
Von allen Fenstern grüßen, nicken
Die Braunen, Blonden, Schmalen, Dicken;
Und Kinder hier, und Kinder dort,
Und immer mehr, in einem fort;
Von Rechts, von Links, aus Thür und Thor
Ein Strom von Kindern quillt hervor.
Prinz und Prinzessin, wunderfein;
Carl mit der Fahne hinterdrein;
Der Kaspar gar durch’s Fenster steigt;
Der Max sich mit dem Drachen zeigt;
Mariechen bringt der Puppen zwei,
Und Bastian seinen Karr’n herbei;
Der Eduard kommt mit Helm und Flint’;
Der Jonas trommelt blitzgeschwind.
Zwei Brüder schöne Blumen bringen,
Und alle jubeln, alle singen:
„Reinholdchen,
Du Goldchen!
Wir kommen heran
Zu allerlei Spielen und Tänzen.
Wir winden
Und binden
Dir, kleiner Kumpan,
Viel duftende Blumen zu Kränzen.
Wir freuen
Des neuen
Gespielen uns sehr.
Wir haben dir Vieles zu zeigen.
Wir singen,
Wir springen
Die Kreutz und die Quer,
Wie Vögel in grünen Gezweigen.“