v. Heeringen, G., Wanderungen durch Franken, Seite 35,

Heckenhayn, Th., Lesebuch II, Seite 389,
Neues »Coburgisches Lesebuch«, 1. Teil,

Bechstein, L., Der fränkische Sagenschatz, 1. Band.

Zu Seite [16].

Der reiche Mann von Würzburg, der am Wunderbrunnen der Idisa Heilung gefunden hat, findet sich übereinstimmend in den verschiedensten Aufzeichnungen.

Zu Seite [17].

Die Kapelle Mariahilf hat verschiedene Wandlungen in ihrem Auf- und Ausbau durchgemacht und stand bis 1647. Eine Pfeilerinschrift an der Ostseite der heutigen Kirche (MCCCCLXVII Walpurgis wart angehobn diss Bau Maria) weist auf einen vorgenommenen Neubau im Jahre 1467 hin. Die gottesdienstlichen Verrichtungen besorgten vormals die Augustinermönche von Königsberg in Franken. Die erste Ansiedelung hieß Mariahilf; der Name Stelzen ist für den Ort erst später aufgekommen.

Zu Seite [17].

Wallfahrer und Wallfahrtswege. Mehrfach erwähnt wird in geschichtlichen Aufzeichnungen, daß noch im 15. Jahrhundert alljährlich Hunderte von Grafen, Rittern, Edlen und noch viele, viele aus dem gemeinen Volk zur Wunderquelle Mariahilf gewallfahrt sind. Die Hauptwege führten von Eisfeld, von Schalkau und von Steinheid aus zur Quelle. Am Wege zwischen Eisfeld und Stelzen, ganz in der Nähe des letztgenannten Ortes, steht heute noch ein etwa 2 m hoher, steinerner Bildstock aus der Wallfahrtszeit. Auch nach der Schalkauer Seite zu hatte sich bei Stelzen ein Stein als Überrest einer heiligen Station jahrhundertelang erhalten. Der angrenzende Flurteil heißt heute noch »der weiße Stein«. An der Straße von Stelzen nach Schalkau steht bei Mausendorf ein großer, eigenartig behauener Stein, der, wie die Leute sagen, »der heiligen Zeit« entstammt.

Zu Seite [18].