Aber Buck fiel ihm in den Arm, mit einem unerwarteten Griff. Heßling erschrak. „Mein Hans sitzt im Wagen,“ sagte Buck, leise und fest. „Er hat von seiner Wunde etwas Fieber, er spricht. Er spricht von einer Unterredung, die du eines Nachts mit deinen Söhnen gehabt haben sollst, vor deinem Kassenschrank. Ein Schwur soll sie beendet haben, ein Schwur von einem Brief und rauchenden Trümmern.“
Der Generaldirektor bäumte sich. „Ich zerschmettere euch!“ schnob er. „Ich werfe euch auf die Straße.“ Hierauf aber ward er kleiner und machte sich ohne Umstände wieder an Balrich heran. „Was wollen Sie noch?“ fragte er sachlich. „Ihren Mordversuch könnte sogar ich nicht aus der Welt schaffen.“
„Dann bringe ich Sie wegen Brandstiftung ins Zuchthaus,“ erwiderte der Feind, nicht weniger sachlich. Der Generaldirektor verfiel zusehends. Sein Schwager Buck breitete die Arme aus, um ihn aufzufangen, da hauchte er: „Was macht das Zuchthaus Ihnen. Aber mir!“
„Die Herren sind beide zu weit gegangen,“ bemerkte der Rechtsanwalt. „Von ihrem Recht zu siegen überzeugt, haben Sie, einer dem andern zuvorkommend, immer zweifelhaftere Kampfhandlungen begangen, und so stehen Sie nun da.“
„Ich habe ihn in der Hand,“ beteuerte Balrich, den Arm ausreckend.
„Ich ihn,“ schnob Heßling und reckte den Arm aus.
„Dann bleibt den Herren nur übrig, die Faustpfänder auszutauschen,“ riet der Rechtsanwalt. Aber sie sträubten sich.
„Ich weiß mehr,“ drohte Balrich.
„Ich kann mehr,“ behauptete Heßling.
„Lassen Sie mich frei!“ verlangte Balrich noch einmal. „Sonst kommen Sie mit mir.“