Das Auto mit dem General und dem Assessor war fort, da, in der goldbespannten Halle, herrschte Heßling seinen Schwager an.
„Sehr verbunden, daß du mir die Exzellenz flau machst. Schickt er dann keine Soldaten, haben wir im äußersten Fall noch dein Mundwerk.“
Das Wort als Tat unterschätze man immer, erwiderte Buck, — so wie man die sittlichen Faktoren unterschätze.
„Bin ich unsittlich?“ herrschte Heßling.
„Deine Machtmittel,“ fuhr Buck fort, „sind dieselben, auf die auch der Umsturz pocht; und jene anderen, die er nicht kennt, sind dir so fremd wie ihm. Ihr seid einander wert,“ schloß er milde. Heßling brach vollends aus.
„Ich kenne nur mein Recht. Gehen sie los, wird geschossen. Schleichwege sind meinem treuen Gemüt eine Greuel.“
„Deinem treuen Gemüt,“ wiederholte Buck.
„Auch deinem, hoffe ich!“ Diederich blitzte. „Einen meiner — meiner eigenen Arbeiter Latein lernen lassen, bedeutet eine heimtückische Förderung der subversiven Tendenzen. Dem Professor Klinkorum verzeih’ ich es nie. Noch unerbittlicher wäre ich, wenn ich wüßte, wer ihn dafür bezahlt.“
Buck wehrte ab.
„Er tut es ohne Entgelt, aus wissenschaftlichen Motiven.“