„Dann frage sie also nach mir!“
Darauf ließ Olindo, rot bis in die roten Haare, die Lider sinken und knickte ein. Polli klopfte ihn auf die Schulter.
„Da du hier so gut Bescheid weißt, zeige mir, wo es hinaus geht!“
Durch die kleine Tür unter der Bühne gelangten sie ins Orchester, das leer war. Nur Nina Zampieri und der junge Mandolini saßen ineinander versunken bei der Harfe, und der alte kleine Beamte Dotti schnarchte mit seiner Klarinette unter dem Arm. Im Parterre erklärte der Tabakhändler jedem:
„Wir brauchen einen Arzt, auf der Bühne ist einem etwas zugestoßen.“
Aber niemand verstand ihn in dem allgemeinen Gelächter, das Galileo Belotti entfesselte. Er stand vor einem ganz kleinen Menschen, der beim Eingang unter der Loge der Familie Giocondi an der Wand lehnte.
„Sie sind ja bucklig“, sagte Galileo mit erhobenen Brauen.
Der Kleine schrak auf.
„Was wollen Sie? Ich kenne Sie nicht.“
„Ich aber habe sogleich erkannt, daß Sie bucklig sind“ — und Galileo hielt unerbittlich den Finger auf ihn gerichtet.