Er saß, die Schläfe in der Hand, ganz reglos.

„Still: da ist jemand“, flüsterte Nello an Albas Ohr. Sie flüsterte:

„Setze mich auf den Boden, dann sind wir leichter.“

Einander stützend, ließen sie langsam, langsam den Fuß von der letzten Stufe der Treppengasse in das Dunkel unter dem Rathaus.

„Wer ist es?“

„Der Cavaliere Giordano. Aber er schläft.“

„Sollen wirs wagen?“ — und sie schlüpften durch den Mondstreif in den nächsten Bogen.

„O Himmel! Er hat sich gerührt.“

„Warum die letzten?“ dachte der Alte. „Noch manche Frau hat mir gehört. Viele Volksmengen haben mir zugejauchzt . . . Oder gehörten und jauchzten sie meinem Ruhm? Denn ich bin berühmt . . .“

Er sah ringsum an den Schatten hin, als erstaunte er. Alba und Nello hielten den Atem an.