„Du hast Ähnlichkeit mit deinem Papa.“
„Ach! Hast du ihn gekannt?“
„Sehr gut; und nie hab’ ich ihn vergessen. Er hat mir meine Lieblingspuppe mitgebracht. Nach ihm hieß sie Gustl, weil er Gustav hieß, nicht? Jetzt ist sie zwar kaputt . . .“
Lola dachte: „Und Pai tot.“
„Spielst du noch mit Puppen?“ fragte sie mühsam.
„O nein . . .“
Und, als sei endlich das Eigentliche herbeigeführt:
„Lola, du bist wunderschön!“
„Du sagst das? Du wirst viel schöner werden als ich; man sieht es schon jetzt.“
Sie liebkoste das schwarz eingerahmte, sentimentale Gesichtchen. „Noch etwas zu lang und zu blaß ist es,“ dachte sie zärtlich. Da drehte sie rasch den Kopf.