Steffen hakte den Krüsel von der Stange und leuchtete auf die Stubentreppe hinaus.
„Ah, Meister Drewes!“
Drittes Kapitel.
Ein Fähnlein Knasterdampf wehte herein, und nun stand er selbst auch schon da, der breitbackige Meister Drewes. Er blieb einen Augenblick in der Tür stehen, sah stutzend auf das Bett und rief, während Steffen den Krüsel wieder an die Stange hakte: „Naber, ist das dein Ernst oder — willste dir man bloß mal ’n bißchen ’n kleinen Spaß machen?“
„Och, Andreis, der Multworm[7] am Hause und ’s Leichhuhn unterm Dache — — da muß man wohl dran denken.“
„I, Henderk!“ rief Drewes und zog den Schemel, den Steffen ihm sogleich hingestellt hatte, ans Bett.
„Es ist gut, Andreisvetter,“ sagte Steffen freudig, „daß Ihr ’rüber gekommen seid, Vater ist schon ganz trübselig geworden.“
„I, Steffen, konnteste denn nicht schon mal rum gekommen sein und uns Bescheid gebracht haben?“
Steffen schnippte mit zwei Fingern den Butzkopf vom Krüseldochte, griff ruhig in das Flämmchen und zog den Docht etwas höher heraus.