„Ich wäre morgen gewiß gekommen,“ antwortete er kleinlaut.
„Na, warum denn nicht schon heute, Junge? Machst dich ja verdammt rar bei uns.“
„Och, Andreis,“ begann nun der alte Oelkers, „ihm liegt zu viel auf’m Leibe, er kommt vor aller Arbeit nicht raus. Weißt doch, Naber, wo keine Frau im Hause ist ...“
„Ich will nur eben mal nach ’n Kühen sehen,“ sagte Steffen hastig und schob sich rasch zur Tür hinaus.
„Kannste auch ’s Schmöken vertragen?“ fragte Drewes, sich mitten in einem kräftigen Zuge unterbrechend.
„Der Seele macht’s nichts, Andreis,“ versicherte Oelkers mit einer beruhigenden Handbewegung.
„Willste denn nicht mal die Borstelmannsche kommen lassen? Das täte ich doch.“
„Och, Andreis, weißte, der ihre Zimperteggen[8] können mir nicht mehr helfen.“
„Oder doch ’n Doktor in Hilmesse[9] Bescheid sagen lassen?“
„Och, das sind große Kosten. Drei Stunden hin, drei her, weißte, Andreis, ich will das alte Gebäude man ruhig einfallen lassen; es ist doch nur noch ’n Gemökse. Ich nehme mich selbst nicht mal mehr geschenkt.“