Denn lat eck Bri un Bahnen stahn
Und griep nah de Marie.
Marie, Marie, Maruschkaka“ etc.
Da — ein jäher Aufschrei der Mädchen.
In der offenen Scheunenklappe saß Steffen und ließ die Beine hereinbaumeln.
Die Musikanten brachen ab, und die Mädchen liefen furchtsam beim Scheunengange zusammen. Marten und Drewes waren kurz vorher hinausgegangen, während Sophie sich mitten unter den Mädchen befand.
„Kirk! Kirk!“ rief Steffen und grinste und warf ein Strohspier, das er im Haar hatte, von sich.
Die Burschen und Männer drängten sich zu ihm, bestürmten ihn mit Fragen; etliche boten ihm auch die Hand zum Gruße.
Er achtete ihrer nicht, antwortete keinem und gab auch keinem die Hand, sondern sah mit verglasten Augen nach der Mädchengruppe, die sich um Sophie gebildet hatte.
Mit einem resoluten Entschlusse schob Sophie die Freundinnen zur Seite und eilte stracks auf Steffen zu, bot ihm die Hand und sagte herzlich: „Das ist aber recht, Steffen, daß du kommst.“