„Ein Knecht kostet aber achtzehn Taler und ist doch nicht so auf die Arbeit wie einer von den eigenen Leuten,“ gab er ihr noch einmal zu bedenken. Er wolle darum doch lieber trachten, wieder in ein ordentliches brüderliches Verhältnis mit ihm zu kommen. „Meinst du nicht auch, Fieke?“
Sie zuckte jetzt nur die Achseln.
Er nahm ihr eine Briwe ab, stellte sie auf den Tisch und fragte nochmals: „Fieke, meinst du nicht auch, daß es so ’s beste ist?“
Aber sie meinte nichts mehr.
Das beunruhigte ihn nun wieder, und er überlegte aufs neue, „druckste“ um sie herum und stand ihr im Wege, so daß sie ihn mehrmals beiseite schieben mußte.
Auf einmal lachte sie und lachte ganz lustig und ganz herzlich.
Das gefiel ihm, denn im Lachen war sie nochmal so schön, dann kam ein wundersamer Tau in ihre Augen und eine süße Musik in ihre Stimme.
„Was lachste denn, Fieke?“ fragte er und lachte auch.
Sie rollte den dicken gelben „Smand“ mit dem Löffel über die runde weiße Briwenfläche zurück, füllte den kostbaren Ballen in das Smandbecken, sah Steffen darauf lustig lachend an und sagte: „Ich denke eben daran, wie viel Katzenschwänze wohl dazu gehören, um den Mond an die Erde zu binden. Weißt du’s, Steffen?“
Steffen lachte. „O, das müssen wohl so viele, viele sein, daß man sie gar nicht zählen kann.“