Er blickte nach dem Hintergrunde der Küche zurück, schüttelte den Kopf, daß die langen Haare raschelten, ging auf die Diele, guckte durch die an der einen Wand befindliche Stalltür, steckte auch den Kopf aus der Scheunentür in der andern Wand und rief verwundert: „Fieke, Menschenskind, wo bist du denn?“ Er forschte, während der Meister strack an der Bohrbank stand und eine Felge betrachtete, überall herum, wurde ihrer aber nirgends ansichtig, erhielt auch keine Antwort.
Ärgerlich und achselzuckend rief er: „Biste mir böse, Fieke, so mußte ’s man bloß sagen.“ Er ging wieder unter der „Wipprauge“ hin und rief dem Alten an der Bohrbank zu: „Ja, denn will ich doch man lieber ’n andermal wieder kommen, — wenn sich Fieke so anstellt.“
„Ich denke auch,“ sagte Drewes nur und schüttelte seufzend den Kopf.
Steffen schritt durch die Haustür und ging, ohne sich umzusehen, auf die Eichen zu.
Drewes begab sich in die Stube, sah ihm durchs Fenster nach, schüttelte traurig den Kopf und sagte leise: „Armer Mensch, du!“
„War denn Steffen da?“ fragte die Frau, den Finger in das schnurrende Rad haltend.
Drewes nickte.
„Hat er sich mit Fieke ausgesprochen?“ fragte sie und legte die Hände aufeinander.
Drewes kratzte sich mit beiden Händen am Kopfe. „Ist ja gar auf kein Wort ’ran zu kriegen, das Starrkopf das! — Was soll man da nun machen?“
„Meine Zeit — ja!“ seufzte die Frau und schlug die Hände zusammen.