Der alte Badner. (tritt nach einer Weile mit dem Sekretair herein.)

Pr. Moriz. Höre Badner, Du willst des Grafen Dienst verlassen?

Badner. (schüchtern mit dem Kopf winkend) Ho.

Pr. Moriz. So kannst Du in den meinigen treten, wenn Du ein ehrlicher treuer Kerl bist. Ich bezahle meine Leute gut, aber sie müssen im Fall der Noth auch wohl ihr Leben für mich in die Schanze schlagen können. Bist du das auch gewillt?

Badner. (sich verbeugend) Ho!

Pr. Moriz. Schade alter Bursche, daß Dir das Maul vernagelt ist. (wirft ihm eine Börse voller Geld entgegen) Da, nimms zum Handgelde. Wie lange wirst Du noch beim Grafen bleiben?

Badner. (zieht eine Schreibtafel hervor und schreibt) Ein Monat noch.

Pr. Moriz. Ja, Bursche, das währt zu lange. Doch mein Sekretair wird Dir schon einige Winke gegeben haben, wie Du Dich zu verhalten hast.

Badner. (winkend) Ho, ho!

Pr. Moriz. Wird Dir auch wohl von den hundert Louisd’oren und von diesem Fläschchen gesagt haben, dessen Wasser Du — —