Der Graf schlief noch immer. — —
Ihm wars, als säße er in einem Zimmer, von vielen Männern umringt, alle in schwarzer Trauerkleidung. Es war Nacht. Einige Lampen brannten an den Wänden, zwei Kerzen auf dem Tische, an welchem Florentin saß und die schwarzen Männer.
Der Graf kannte das Zimmer nicht und keinen von denen, welche sich mit ihm hier befanden. — Ihm ward bange, doch faßte er sich, um zu sehn, was geschehn würde.
Man hörte mit einemmale die Thurmglokke läuten, die Männer kamen unter sich in Bewegung und einer von ihnen sagte! „auf Brüder, laßt uns ihn begraben, es eilt die Zeit!“
„Wessen Leichnam wollet Ihr begraben?“ fragte Florentin.
„„Den Leichnam des alten Grafen v. Duur““
„Des alten Grafen von Duur? unmöglich, er lebt ja noch.“
„„Er ist gestorben.““
„Seit wenn?“
„„Seit dreien Tagen.““