„Es ist unmöglich sag ich Euch, er lebt noch.“
„„Der Dekkel des Sarges könnte aufgerissen werden, um Euch Lügen zu strafen, allein es ist vor den Spionen des Herzogs Adolf nicht zu wagen.““
Die Leute gingen fort, ein alter Mann blieb nach zurük. Der Graf war wie versteinert. Er hörte das dumpfe Getön von einem Sarge, lehnte sich zum Fenster heraus, sah sich in der Mitte eines Waldes, und die Träger mit der Todtenbaare, beim blassen Schimmer der Windlichter unter den vielen Bäumen verschwinden. „Ras’ ich oder träum’ ich!“ rief der Graf aus.
„„Wollte Gott, ihr träumtet — dann träumt’ ich auch, und ich hätte beim Erwachen nichts verloren.““
Florentin sah den Alten an und erkannte seinen treuen Diener Badner in ihm.
„Du auch hier, Badner? — wie, und Du kannst reden? Du warst nie stumm?“
„Was wollt Ihr von mir, Herr?“
„Kennst Du mich nicht?“
„Ich habe Euch nie gesehn, die andern, welche anizt den seeligen Graf von Duur beerdigen, nannten Euch Vinzenz.“
„Badner!“