„Mit einem Worte, Sie bleiben bei mir, so lange es mir gefällt, und mir wirds lange gefallen, Sie mögen nun wollen oder nicht; Sie müssen!“

„Verzeihen Sie, Herr Graf, ich kann —“

Der Alte ließ Holdern nicht ausreden, sondern stand auf, sezte seine Tasse unausgetrunken nieder, winkte Florentinen, und marschirte stillschweigends mit ihm zur Thür hinaus.

Friedrike. (in einer Weile, nachdem sie bald auf Ihre Tasse, bald auf den Fremden gesehn.) Warum aber wollen Sie uns denn verlassen, Herr Holder?

Holder. (verwirrt) Warum?

Friedrike. (wieder nach einer Pause.) Gefällt es Ihnen bei uns nicht?

Holder. (Rikchens Hand nehmend.) Ach, sowohl! sowohl — aber (mit niedergeschlagenen Augen) ob ich auch Ihnen — Ihnen — und Ihrem Onkel und Ihrem Bruder gefalle! —

Friedrike. Je mein Gott — warum sollten Sie denn nicht?

Holder. (ihr ins Auge blikkend.) Sollt ich wohl, liebes Fräulein!

Friedrike. (von der Seite sehend.) Ganz gewiß!