Florentin. Hätt’ es das Lied ohne die Sängerin sein können?

Rosaffa. Vielleicht doch!

Florentin schwieg; Rosaffens Hand schmiegte sich um die seine — langsam schlenderten sie fort, und immer tiefer in das liebliche Gehölz hinein; der bange Florentin bebte an Rosaffens Arm; sie war zu schön.

„Wir verirren uns,“ sagte er: „laßt uns einen geebneten Fußsteig aufsuchen.“

„„Um Gotteswillen nicht, damit mich nicht ein Verräther in diesem Park und Eurer Gesellschaft allein erblikt.““

„Vor wem darf eine Rosaffa zittern?“

„„Ah, Fiorentino, wär Euch der ganze Umfang meines Elends bekannt! — Doch, wir wollen den Fußsteig vermeiden; lenkt hier rechts ein.““

„Seht, wie uneben dieser Weg für Eure zarten Füsse, die solcher Wanderungen nicht gewohnt sind!“ „„Wohl, so ruhen wir auf diesem Rasenhügel aus. Man wird uns hier nicht beobachten können.““

Sie sprachs, und sezte sich nieder. Der Graf gehorchte, halb mit Grauen, halb mit Lust ihren Wink, und warf sich neben ihr hin.

Sie sprachen lange kein Wort, aber ihre Hände fanden sich unvermerkt wieder zusammen.