„Wenn nun endlich der Geist des betrognen Mädchens erwacht;“ fuhr Rosaffa fort: „wenn es sichs nun seiner Unschuld, wie in einem Traum, entrissen findet; wenn nun das reine Feuer der Liebe für einen Liebenswürdigen zum erstenmahle in ihrem Busen aufzulodern beginnt — ach, und keine gütige Hofnung ihren Wünschen wohlthut; wenn — — doch ich breche ab! — Fiorentino, ich frage dich, zweifelst du noch, ob ich unglüklich sei?“

„„Ihr habt mich gerührt!““

„Kalter, Gefühlloser — nur gerührt? — o Fiorentino!“ (mit diesen Worten sank sie nieder in seinen Arm, und blikte schwimmenden Auges zu ihm auf.)

„„Rosaffa!““ stammelte er und drükte sie an sich.

„Ich — liebe dich, Fiorentino! — bist du diesem Geständnis böse?“

„„Wie könnt’ ich das?““

„Liebst du Rosaffen — kannst du Rosaffen lieben?“

„„Herzog Piedro““ — — —

„Nur ein einziges, armseliges Ja, oder Nein antworte mir!“

„„Der Herzog — — —““