Piedro. Was verlangen Sie denn?

Kardinal. Daß der Prinz Moriz nicht mit den Truppen Ew. herzogl. Durchlaucht abgehe — —

Piedro. Sondern?

Kardinal. Noch eine zeitlang in Kanella bleibe, weil das Volk unruhig geworden ist.

Piedro. (auffahrend) Unruhig?

Kardinal. Wegen des Abmarsches unsrer jungen Mannschaft.

Rosaffa. Die Burschen werden ihre Mädchen nicht verlassen wollen.

Piedro. Dem ersten, der da mukst eine Kugel vor den Kopf! — Was soll aber Moriz hier?

Kardinal. Er ist vom ganzen Volke gefürchtet; ich habe Proben davon erfahren, die unglaublich scheinen. Er wird am besten Ordnung zu erhalten wissen — befehlen Ew. Durchlaucht, daß er zurük bleibe.

Piedro. Meinethalben.