Florentin. (mit einem Seufzer) O Gott!
Kardinal. (mitleidig, ernst und ausspähend) Piedro — —
Florentin. Ich bitt Euch, nennt mir diesen Namen nicht; raubt mir nicht die lezte elende Hofnung.
Kardinal. Euer Leiden thut mir weh. Könnt’ ich helfen — könnt’ ichs — doch aus Liebe für Euch, mein Bester, wag ich alles. (Er steht auf und geht umher, indem er sich nachdenkend stellt.)
Florentin. (seufzt ohngefähr so laut, daß es den Ohren Sr. Eminenz nicht unbemerkt bleiben kann.)
Kardinal. (rasch zurükkehrend) Fiorentino, Rosaffa sei die Eure!
Florentin. (aufsprengend mit Aeusserungen des Entzükkens) Wär es möglich?
Kardinal. Wie viel wagt Ihr daran?
Florentin. So viel die verzweifelnde Liebe wagen kann!
Kardinal. (lächelnd) Es soll nicht Tod und Leben gelten, sondern daß Ihr, nächst Rosaffen, mir Eure ganze Zuneigung schenket.