„An Louisen?“ lallte Duur mit starrer Verwunderung, von Imada’s Lippen diesen Namen zu hören. „Welche Louise?“

Imada. (lächelnd.) Die Sie zum leztenmal in Dosa sahn.

Florentin. (sie anstarrend.) Sagen Sie — ich bitte Sie, — glauben Sie, daß ein Gott sey — um Gotteswillen bitt’ ich, beschwör’ ich Sie: wie kommen Sie darauf? — wie wissen Sie — — —? Wo bin ich?

Imada. In Mont-Rousseau.

Florentin. Soll ich von Sinnen kommen?

Imada. Gefällt es Ihnen nicht bei uns?

Florentin. Imada — nein, izt ist der Scherz zu weit getrieben — ach, und daß auch Sie, auch Sie Vergnügen daran finden, mich zu quälen.

Imada. Behüte Gott — Vergnügen, Sie zu quälen? — O, wenn Sie mich kennten!

Florentin. Ach, daß — ich sie kenne! wohler wäre mir, ich hätte solche reizende Gestalt — ein solch Gesicht nie wieder gesehn.

Imada. Das klingt nicht schmeichelhaft — — —