Josselin. Elende Spielereien, für den vielleicht noch zu gebrauchen, der an ihnen einen Gefallen finden kann. Für mich sind sie ohne Reiz. Ich ziehe mit Dir in Holders und Idallas Einsamkeit; ich will mich meiner Tage freuen, so sehr ichs noch kann; die Welt, mit allen ihren Tändeleien kann mich nicht mehr ergötzen und fesseln. Laß uns eilen nach Idalla’s romantischer Insel; da wollen wir eine freie, unabhängige Colonie gründen und man soll sie weit und breit die Colonie der Glücklichen nennen.

Florentin. Aber, lieber, bester Josselin — — —

Josselin. (lächelnd.) Imada?

Florentin. Kannst Du in mein Herz sehen?

Josselin. Ruhig! ich habe Lust an Sympathien zu glauben, denn in der vergangnen Nacht sagte Imada, als sie Dich verlassen hatte, zu ihrem Oheim: Vinzenz glaubte in Elysium zu seyn, und mir wars beinah auch so!

Florentin. (indem er Josselin feurig umarmt.) Josselin! Josselin! dann hin nach Idallas Insel, um ein Götterleben und die Colonie der Glücklichen zu beginnen, deren Patriarchen wir seyn wollen!

Dritter Abschnitt.

Erstes Kapitel.
Nur Einleitung.

Mit Schüchternheit und Sehnsucht erwartete Duur die Ankunft der Gesellschaft. Er zitterte, die schöne Imada wieder zu sehn; noch mehr aber vor seinen verwegnen Wünschen.

Die Stunde schlug; hoch wirbelten die Staubwolken daher vom Wege, welcher sich aus dem Walde hervorzog; die nahen Bachbrücken dröhnten unterm Huf der Rosse; man hielt still und die fröhliche Gesellschaft umringte in wengen Augenblicken unsern Abentheurer.