„Hat ein Schmetterling auch eine Lieblingsblume? — mir ists, als nascht der Luftprinz gern von allen.“

„Von allen, wenn er naschen will; von einer, wenn er geniessen, schwelgen will.“

„Schmetterlinge können nur naschen.“

„Dann bin ich kein Schmetterling — ich sehne mich nach einem bleibenden Genuß.“

„Man sagt, dies sey nicht Männerart. — Sie werden doch nun nicht behaupten: dann bin ich kein Mann?“

„Wenn die Männer Schmetterlingsnatur haben, so liegt die Schuld an den Weibern und ihrer Blumennatur, die sich jedem öffnet, und keinen verstößt.“

„Wir sind das schwächere Geschlecht — die armen Blumen müssen ja wohl geduldig jeden Räuber leiden.“

Das ist eben das Unglück der Männer!“

„Sie werden boshaft.“

„Gewiß nicht. Gestehen Sie nur ein, daß wir so wenig Aehnlichkeit mit den Schmetterlingen, als die Damen mit den Blumen haben.“