An den wenigen Stellen aber, wo eine Landung möglich schien, wurden sonderbar aussehende Apparate aufgestellt, die von zuverlässigen Leuten bedient wurden.
Das waren Zerstörungsapparate, welche dem Erfindungsgenie des Kapitän Mors ihre Entstehung verdankten.
Diese Apparate konnten auf ziemliche Entfernung hin zerstörend wirken, sie konnten gepanzerte Schiffe vernichten. Kapitän Mors hatte keine Lust, ein Betreten seines Reiches zu dulden.
Er gab den Männern, welche die Zerstörungsapparate bedienten, Vollmacht, daß sie nach ihrem eigenen Gutdünken handeln sollten, gebot aber, wenn irgend möglich, das Hauptquartier, wie er sein Heim auf der Insel nannte, beim Erkennen verdächtiger Gegenstände benachrichtigen zu wollen.
Der Vormittag verging ruhig.
Alle Männer auf der geheimnisvollen Insel beobachteten das Meer, soweit es eben der durch die Nebelmassen gehemmte Blick erlaubte.
Auch die Männer des Kapitäns meinten, daß irgend ein Anschlag geplant sei, der möglicherweise mit besonderer Heimtücke in Szene gesetzt werden würde.
Am Nachmittag begann sich der Wind, der sich völlig gelegt, wieder zu erheben, er wurde stärker und stärker und entwickelte sich allgemach zu einem Sturme.
In kurzer Zeit schlugen die Wellen mit fürchterlicher Gewalt gegen das Klippenufer, es war ein großartiges Schauspiel, wie der Sturm die Nebelmassen durcheinander schleuderte.
Die Bewohner der Insel kannten solche Naturereignisse. Die dichten Nebel waren gewöhnlich die Vorboten schwerer Stürme, die sich zuletzt zu wahrhaft rasenden Orkanen steigerten.