Auch dieses Ungeheuer stieß ein fürchterliches Schnarchen aus, welches aber fast einem Gebrüll ähnelte, dann drehte es sich ein paar Mal rund herum, fiel auf den Rücken und begann im Todeskampf schrecklich zu zappeln.
Da sah Kapitän Mors, der eben noch seine Aufmerksamkeit seinem Gegner zugewendet, das dritte Ungeheuer lautlos herangleiten. Kein Zweifel, es wollte Lindo von hinten packen.
„Drehe Dich um Lindo,“ schrie der Luftpirat mit furchtbarer Stimme. „Es ist noch eins hinter Dir! Rasch, rasch, es will Dich fassen!“
Der Inder sprang blitzschnell bei Seite und das war sein Glück, da im selben Moment das Ungetüm an der Stelle, wo er gestanden, anlangte.
Es röchelte und schnarchte und drehte den langen Schlangenhals bald nach rechts, bald nach links, indem es die beiden Männer mit den fürchterlich leuchtenden Augen anstarrte.
Aber jetzt wurde es von den beiden Männern angegriffen. Bald von links, bald von rechts, sodaß die Bestie gar nicht wußte, wohin sie sich zuerst wenden sollte.
Lindo hieb mit der Axt auf die Halswirbel der Bestie los, Kapitän Mors aber bohrte ihm das fußlange Dolchmesser in die Seite.
Jedesmal schnarchte das Tier laut und fuhr herum, um seinen Gegner zu packen, der aber sprang alsdann gewandt zurück, während sein Gefährte den Angriff erneuerte.
Immer lauter wurde das Schnarchen, das Röcheln; aber jetzt spritzte auch das schwarzrote Blut von allen Seiten hervor, das Ungeheuer taumelte. Kapitän Mors hatte sicherlich das Herz getroffen. Lindo aber hatte ihm mit einem furchtbaren Axthieb den Halswirbel fast ganz durchgeschlagen.
Inzwischen waren auch die beiden anderen Ungetüme verendet, und nun sahen die zwei Männer auf die Kampfstätte, auf die drei Riesen der Tierwelt, auf die Lachen geronnenen, schwarzroten Blutes.