Aber da kam auch schon wieder der Tag heran, die kurze Nacht ging zu Ende, die Sterne verblichen, die Sonne erschien und beleuchtete die massigen Gestalten der erlegten Ungetüme.

Vom Weltenfahrzeug herüber hörte man die Schreie der Männer, welche die Besatzung bildeten. Aber die waren über den Anblick dieser unheimlichen Riesentiere so entsetzt gewesen, daß sie gar nicht wußten, was sie tun sollten.

Jetzt aber erschienen sie auf der Galerie und wollten ihren Augen nicht trauen, als sie die beiden Helden noch lebend sahen.

„Na, Ihr habt uns schön im Stich gelassen,“ rief Lindo ärgerlich. „Da seht mal, was der Kapitän wieder mal geleistet hat.“

„Laß es nur gut sein,“ erwiderte Mors. „Du hast Dein redliches Teil dazu beigetragen. Ich bin stolz auf Dich. Du hast gekämpft, wie ich es erwartete. Wir sind Sieger geblieben.“

„Hoffentlich kommen nicht mehr heraus,“ meinte Lindo, indem er nach der Kluft hinblickte. „Am Ende befindet sich eine ganze Herde darinnen.“

„Das glaube ich nicht,“ erwiderte Kapitän Mors. „Das halte ich für ausgeschlossen. Diese Tiere leben sicherlich nicht in größerer Menge, und ich glaube wohl, daß wir ein Pärchen dieser Kolosse mit einem ausgewachsenen Jungen bekämpfen mußten. Genug, das Abenteuer ist vorüber und wir sind die Sieger geblieben.“

Da deutete Lindo nach dem Vulkan hinüber, der von der Sonne beleuchtet wurde.

„Kapitän,“ schrie er. „Das Zeichen, das Signal! Kapitän, da weht die rote Fahne! Jetzt droht uns Gefahr von den Elementen der Tiefe! Da zischt es, da braust es schon wieder! Da will die Lava aus den Eingeweiden der Erde hervorquellen!“

6. Kapitel.
Im Todeskrater.