Nun geschah etwas anderes, schier Unheimliches, Star und Lindo hatten die Empfindung, als ob das Weltenfahrzeug emporgehoben würde.
„Die Lava ist unter unserem Fahrzeug,“ rief Star, als sich der Stoß wiederholte.
„Nein, sonst wäre alles vorüber,“ erwiderte der Kapitän. „Die Maschine hat jetzt ihre volle Kraft entwickelt und diese Kraft ist es, die uns emporhebt und uns ein Stück von der gefährlichen Stelle hinwegtragen soll. Gelingt dies nicht, so kann auch ich nicht mehr helfen.“
Eine unheimliche Ruhe lag in diesen Worten des Kapitän Mors, ein Beweis, daß diesem Manne der Tod gleichgiltig war. Der Ruck aber wiederholte sich und wieder hatten Star und Lindo die Empfindung, als wenn eine unheimliche Gewalt das Fahrzeug emporhebe und es gewaltsam hin- und herschüttelte.
„Wir schweben,“ erwiderte Kapitän Mors. „Ich habe den Kurs des Fahrzeuges nach Osten gerichtet, denn dort war eine ebene, wenn auch steinige Fläche. Aber dort droht kein vulkanischer Ausbruch.“
Das Weltenfahrzeug schwankte hin und her, aber es schwebte offenbar.
Sicherlich flog es nicht hoch und Star fürchtete, daß es jeden Moment gegen eine der nahen Klippen rennen möchte, zumal sich diese oft mehrere hundert Meter hoch erhoben.
Aber Kapitän Mors hatte den Kurs des Fahrzeuges aufs Genaueste berechnet und die Richtung des Fahrzeuges so bestimmt, daß es zwischen den drohenden Felsen hindurchfuhr.
Wieder schwankte der Koloß hin und her, dann erhielt es plötzlich einen Stoß, noch einen und das Weltenfahrzeug stand unbeweglich.
„Ich glaube, wir sind gerettet,“ rief der Luftpirat.