Mors übergab seinem treuen Gefährten die Maschinen, und sprang an das Ausguckfenster.

Ein unheimlicher Anblick bot sich dar.

Es schien, als ob die Oberfläche des Saturnmondes, die man jetzt erblickte, aus einer feurig-flüssigen Masse bestände. Diese Masse glich einem glühenden Ozean und wogte hin und her.

Aus diesem scheinbar glühenden Meere aber ragten hier und dort zackige Kuppen hervor, die kleinen Inseln glichen.

Der „Meteor“ schwebte schon dicht über der gefährlichen Oberfläche des Saturnmondes.

Mors legte die Hand an die Glasscheibe.

War das wirklich Glut, so mußte sich die Hitze bemerkbar machen. Wie wunderte sich daher der Luftpirat, als er beim vorsichtigen Berühren der dicken Glasscheibe keine merkbare Veränderung entdeckte.

„Terror,“ rief er seinem Gefährten zu. „Das sind keine feurigen Massen, sondern jener Stoff, von dem der Professor gesprochen hat. Der ist noch nicht so dicht wie Wasser und auch kein Gas, es ist der Urstoff, aus dem die Welten entstanden sind. Der ist nur feurig gefärbt, er enthält keine Glut. Von einer unnatürlichen Hitze haben wir nichts zu befürchten.“

„Mag sein,“ brummte Terror. „Davon verstehe ich wenig, aber ich habe doch die Empfindung, als ob mit dem glänzenden, funkelnden Zeug da unten nicht zu spaßen ist.“

Mors blickte jetzt durch die Glasscheiben.