Es schien, als ob sich der Nebeldunst verzog, als ob das Himmelsgewölbe wieder sichtbar wurde. Gleichzeitig erblickte er den Riesenplaneten mit seinen Ringen.

„Da ist der Feind,“ schrie Terror, als er neben Mors getreten. „Dort, Kapitän, dort — seht Ihr, da fliegt er eben schwerfällig über die Felsenspitzen.“

„Wirklich, da ist er,“ antwortete der Luftpirat, „aber der macht ja ganz sonderbare Bewegungen.“

„So ist es, Kapitän,“ versetzte Terror. „Es sieht wahrhaftig aus, als ob das kolossale Ding hüpfte und springt, es scheint, als wollte der Koloß empor und könnte nicht, als würde er von einer unnatürlichen Gewalt immer wieder herabgezogen.“

„Du hast recht,“ erwiderte Mors. „So ist es, und er wird auch hinabgezogen. Ganz so wie wir in diesem Augenblick. Betrachte die Instrumente, wir sind am Sinken.“

„Alle Teufel,“ rief Terror. „Da müssen wir ja rasch in die Höhe! Rasch, Kapitän, es ist gerade so, als ob die zähe Masse uns hinunterzwingt. Das ist ja unheimlich.“

Mors ergriff die Hebel, die den Riesenmagneten in Bewegung setzten.

Er riß und zog daran, alles gehorchte. Man hörte deutlich, wie sich die Diamanten laut knirschend drehten. Man sah, wie sprühende Blitze aus den großen Edelsteinen hervorfuhren. Aber es war umsonst. Vergebens wurde der Magnet gegen die grauen Felsspitzen gerichtet. Tiefer sank der „Meteor“, immer tiefer.

Da deutete Terror wieder auf das Fenster.

„Kapitän, seht, seht,“ rief er.