Der Luftpirat vergaß einen Moment sein eigenes bedrohtes Fahrzeug. Der Anblick, der sich ihm darbot, war geradezu grausig.

Dort war das verfolgte amerikanische Weltenfahrzeug, aber es hüpfte und sprang nicht mehr. Es befand sich bereits über der wogenden, scheinbar glühenden Masse. Der Urstoff leckte daran empor wie die feurigen Zungen.

Jetzt tauchte der Riese ein, langsam, ganz langsam, drüben machte man offenbar verzweifelte Anstrengungen, um der Katastrophe zu entgehen.

Es war vergebens, das feindliche Fahrzeug sank tiefer und tiefer, die seltsame Masse brodelte um das dem Verderben geweihte Werk von Menschenhand herum.

Jetzt ragte nur noch der Aufbau auf der Galerie empor, noch einmal funkelte der stählerne Sporn, welcher Kapitän Mors bald verhängnisvoll geworden.

Nun schlugen die leuchtenden Massen hoch empor, ganz wie das Wasser, wenn etwas Schweres hineinstürzt. Das dritte und letzte Weltenfahrzeug der Amerikaner war spurlos verschwunden.

„Die Natur hat selbst gerichtet,“ sprach Mors. „Die Elemente haben ihr Zerstörungswerk ausgeübt. Sie haben das getan, was uns vielleicht nicht möglich gewesen wäre. Terror, die Erde ist von einer ungeheuren Katastrophe gerettet.“

„Und das hat sie Euch zu verdanken, Kapitän,“ erwiderte der treue Mann. „Wäret Ihr nicht gewesen, so würde eine geradezu entsetzliche Katastrophe über die irdische Welt hereingebrochen sein. Aber ich bezweifle, ob man Euch dafür danken wird.“

„Ich begehre auch gar keinen Dank,“ erwiderte der Luftpirat finster. „Ich habe das, was ich getan, nur aus Menschlichkeit vollbracht. Das ist meine Befriedigung, das ist mir tausendfacher Lohn.“

„Ganz recht, Kapitän,“ brummte Terror. „Aber ich fürchte, Ihr müßt Eure Aufopferung teuer bezahlen und wir mit Euch. Seht auf die Instrumente. Wir sinken tiefer und tiefer. Der Magnet wirkt nicht mehr, wir werden von diesen Massen da unten mit unwiderstehlicher Kraft angezogen. Wir teilen das Schicksal der Amerikaner!“