Er sann auf einen Ausweg, aber er wußte sich keinen Rat mehr.

„Kapitän, die Masse ist doch heiß,“ rief jetzt Terror, indem er die Hand an die dicke Glasscheibe legte. „Man spürt es deutlich, hier ist Glut vorhanden.“

Zwei der Inder griffen jetzt nach Werkzeugen und schlugen verzweiflungsvoll auf das dicke Glas.

Es war ganz unmöglich, dasselbe gab nicht nach, ebenso gut hätte man auf einen Felsen schlagen können.

Immer tiefer sank der Koloß inzwischen in die heiße weiche Masse, deren gelb und rot gefärbte feurige Wellen über dem Fahrzeug zusammenzuschlagen drohten.

„Zurück da!“ schallte plötzlich die Donnerstimme des Luftpiraten. „Tretet beiseite. Ich schaffe einen Ausweg, koste es, was es wolle!“

Mors hatte eiligst eine jener Zerstörungsmaschinen herbeigezogen, die man bei den letzten Kämpfen nicht mehr benutzt hatte. Es war eines jener Gewehre, die auf einer Lafette standen, die mit Rädern versehen war. Mors richtete die Mündung der kleinen Maschine auf das Fenster und zog den Hebel ab. Es krachte. Im Weltenfahrzeug stürzte alles zu Boden. Aber es war nur der Luftdruck, der die Leute niederwarf, das Geschoß tat seine Wirkung. Es zertrümmerte die starke Glasscheibe.

Die Stücke flogen hinaus, die eisernen Bänder, welche das Glas verstärkten, brachen wie morsche Holzstäbchen.

Halb betäubt richteten sich die Inder empor, aber Mors war ihnen bereits zuvorgekommen. Er stand an der Oeffnung, umfaßte mit seinen Händen die zersplitterten Kanten.

Ein Ruck, ein Schwung und der Luftpirat befand sich auf der Metallwand des Weltenfahrzeuges.