Sie hatte auch nichts damit zu thun, so etwas besorgte er, — und von höheren Dingen sprach er nun einmal nicht mit ihr.

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Unter den Kostbarkeiten, die Mama und Marie fieberhaft erstanden, waren ganz sonderbare Dinge. Die unglaublichsten Bürsten und Bürstchen, allerlei ganz außerordentlich pfiffige Einrichtungen zum Putzen von den verschiedensten Gegenständen, spitze Pinsel und stumpfe Pinsel, allerlei geheimnisvolles Küchenhandwerkszeug, das hatte sie sich alles immer gewünscht und nie war sie zum Besitz gekommen.

In der Küche sah es aus, wie in einem Arsenal, als wollte sie gegen den Hunger der ganzen Welt zu Felde ziehen. In dieser Küche hatte sie so namenlos gelitten!

Hier konzentrierte sich alles.

Die Schneiderin saß auch im Haus, wie eine Henne auf Eiern, Tag für Tag. Mamas und der Mädchen alte Kleider wurden hergerichtet.

Wertvolle Besätze und Gott weiß was kaufte sie, um den alten schlecht sitzenden Plunder wieder aufzustutzen ……

Die alte Geschichte vom Hirtenjungen, was der thät, wenn er König würde.

Mama und Marie kehrten jeden Nachmittag nach den Besorgungen bei dem Konditor ein, und Mama verdarb sich regelmäßig den Magen und hatte an Migräne greulich zu leiden.

Die beiden Söhne profitierten auch am Freudenrausch und der ganz naiven Art, Einkäufe ohne Geld zu machen.